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Reisen mit Kind: Das ist zu beachten!

Das Reisen mit Kind stellen sich viele Kinderlose als wahre Tortur dar. Schließlich muss man sich immer nach den Bedürfnissen des Nachwuchses richten. Doch falsch gedacht! Auch wenn man eines oder mehrere Kinder hat, kann man seiner Fernweh nachgehen, auch wenn das für viele egoistisch klingen mag. Zwar habe ich selbst bislang keine eigenen Kinder, aber ich weiß, wie es ist, als junger Mensch mit seinen Eltern viel zu verreisen. Bereits mit wenigen Monaten erlebte ich so ferne Welten, an die ich mich heute nur noch vage erinnern kann. Und eines fühlte ich dabei nie: Dass mich meine Eltern zu etwas zwingen würden. Jedoch hat nicht jedes Kind das Reisegen in sich und wird früher oder später genervt sein. Wie also schafft man es, trotz Kinder einen entspannten Urlaub zu verbringen? Oder ist etwas Stress sogar gar nicht schlecht?



Koffer zu und los, das geht wohl vor allem mit einem Kleinkind nicht so einfach. Denn wenn der Nachwuchs erst ein paar Monate alt ist, so sollte man unbedingt einige Dinge beachten. Bei älteren Kinder mag das wohl teils einfacher sein, aber darauf komme ich später zu sprechen. Natürlich muss man nicht das gesamte Babyzimmer samt Paidi-Kinderbett, Steiff-Kuscheltieren und Lego-Duplo-Sammlung mitnehmen. Trotz dessen ist es wichtig, eine Wohlfühlatmosphäre zu schaffen. Das bedeutet, dass man gerade bei Säuglingen Vertrautes mit auf die Reise nehmen sollte. Sei es die Lieblingskuscheldecke, der Stoffhase oder eben die Rassel. Dabei ist es, laut dem Bundesamt für Strahlenschutz, ganz egal, ob man letztlich fünf Stunden zur Ostsee fährt oder drei Stunden mit dem Flugzeug nach Spanien fliegt. Denn die Strahlenbelastung für die Kleinen ist im Flieger unbedenklich. Jedoch können der Lärm durch andere Passagiere und die Triebwerke einen großen Stress bei dem Säugling auslösen, der zu panischen Schrei- und Weinattacken führt. Als Elternteil sollte man dann behutsam umgehen, das Baby ablenken und ihm gut zureden. Andere Säuglinge hingegen stecken eine Flugreise problemlos weg und verschlafen sogar die gesamte Flugzeit. Das kann man aber im Vornherein nicht wissen.



Meines Erachtens ist es da praktischer, mit dem Auto zu verreisen. Unterwegs kann man genügend Pausen einlegen, um dem Baby etwas Ruhe und Entspannung zu gönnen. Bestenfalls sollten die Pausen dabei nicht in seinen Schlafphasen liegen. Denn diese Zeiten sollten die Eltern nutzen, um zügig ans Ziel zu kommen. Kinderkassetten und -musik können diese Wohlfühlathmosphäre bei der Autofahrt aufwerten und das Baby beruhigen. Stillen und Windelwechseln sind an den meisten Raststätten in Europa mittlerweile auch kein Problem mehr. Im Flugzeug kann das hingegen ein sehr zweifelhafter Spaß werden, da es dem Baby wohl egal sein wird, ob man gerade durch eine dichte Wolkendecke oder eine Gewitterfront fliegt oder ob schönstes Flugwetter ist. Und auch die Flugzeugtoiletten samt Windelwechselraum sind in aller Regel nicht sehr komfortabel ausgestattet, weshalb ich gerade von längeren Flügen mit einem Säugling abraten würde. Sowieso zeigt sich aber laut dem Tourismusverband, dass die beliebtesten Reiseziele für deutsche Familien mit Kindern unter fünf Jahren die deutschen Küsten sind. Fernreiseziele liegen hingegen weniger im Trend. Und so kann man auch eindeutig mehr Babysachen mitnehmen, falls im Hotel nicht einmal ein Hochstuhl vorhanden ist.



Sind die Kinder im Schulalter, so kann man mit ihnen auch problemlos eine Flugreise unternehmen. Jedoch gibt es einige Kinder, denen dabei schlecht wird, weshalb man vorab Reisetabletten besorgen sollte. Zudem ist es wichtig, bereits drei bis vier Monate vor der Abreise den Reisepass auf seine Gültigkeit zu überprüfen und gegebenenfalls einen neuen zu beantragen. Visum und Impfungen sind mindestens genauso wichtig. In vielen Ländern darf man nämlich selbst als Tourist nicht ohne Visum einreisen. Informationen dazu findet man aber im Allgemeinen bei den Fluggesellschaften oder beim Auswärtigen Amt. Impfungen können hingegen mit dem Kinderarzt und eventuell mit dem Tropeninstitut abgeklärt werden. Da es gegen einige Krankheiten keine Impfungen gibt, ist auf eine Prophylaxe zu setzen. Sicherheitshalber sollte man bei Reisen auch immer eine Reiseversicherung abschließen. Dies geht beispielsweise als Familienversicherung über den ADAC oder als Kinderversicherung, etwa bei TravelKid. SOS-Armbänder sind überdies eine gute Option, wichtige Daten zu hinterlassen. Verläuft sich das Kind im Urlaubsland beispielsweise, dann kann es schnell wieder zum Hotel gebracht werden.



Ab zwei Jahre bekommt das Kind im Flugzeug einen eigenen Sitz. Die Eltern können bei der Buchung Kindermahlzeiten anfordern. Trotz dessen sollte man auch den einen oder anderen Snack, vor allem für die Fahrt zum Flughafen, mitnehmen, da es sich auf nüchternen Magen nicht so gut fliegt. Auch an Unterhaltung muss unbedingt gedacht werden. Zwar bietet mittlerweile fast jede Fluglinie bei Langstreckenflügen ein Entertainment-Programm an, aber das eine oder andere Spielzeug oder ein zusätzliches Buch können sicherlich nicht schaden. Leidet das Kind an einer Erkältung, so hilft eine mehrtägige Nasentropfentherapie, um Ohrenschmerzen beim Fliegen zu vermeiden. Denn durch den unterschiedlichen Druck und die Lautstärke im Flugzeug bekommt man schnell Ohrendröhnen. Die besten Reiseziele mit Kindern findet man übrigens
hier.
15.7.16 21:33
 


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