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Last-Minute-Reisen: Warum doch nicht alles so schlecht ist

Zwar ist die Urlaubssaison bereits angelaufen, doch einige Abenteuerlustige wissen noch immer nicht, wohin sie in diesem Sommer verreisen wollen. Denn nicht jeder Deutsche setzt auf das alljährliche Wandern in den Schweizer Alpen oder die All-Inclusive-Reise nach Mallorca. Einige unter uns, zu denen auch ich gehöre, entscheiden sich lieber für eine gehörige Portion Abwechslung. Das bedeutet: Wurde ein Land bereits ausgiebig erkundet, so versuche ich im nächsten Jahr woanders hinzufliegen. Schließlich liebe ich es, neue Kulturen und Menschen kennen zu lernen. Und die Kultur beinhaltet natürlich auch das Essen. Und da ich nicht schüchtern bin, greife ich – entgegen aller Travel-Guide-Ratschläge – gern zu Straßenessen, weil das das tatsächlichste, das traditionellste Essen in einem Land ist. Dabei habe ich mir auch schon ein paar fiese Erreger eingefangen und mich tagelang mit schlimmen Bauschmerzen gequält, so in Kambodscha geschehen. Seither nehme ich auf alle Reisen Magen-Darm- sowie Kopfschmerzmedikamente mit. Man weiß ja nie. Mittlerweile befinden sich auf meiner Liste der besuchten Länder bereits über 30 Nationen. Das klingt erst einmal viel, ist es aber nicht. Schließlich gibt es weltweit mehr als 195 Nationen, die von der UN als solche anerkannt wurden. Hinzu kommen Inseln und Inselgruppen, etwa wie Hawaii oder die Kanaren, die territorial einem anderen Land zugerechnet werden.

Was aber ist so toll an einer Last-Minute-Buchung? Auch ich neige dazu, zu lange über ein potenzielles Reiseziel nachzudenken, bevor ich es tatsächlich in die Tat umsetze. Das heißt, dass ich, wenn ich allein reise, mir drei Lieblingsziele für dieses Jahr aussuche und letzten Endes anhand der Preise mich für eines entscheide. Dabei ist auffällig – und das macht das Last-Minute so interessant -, dass bis zu einem halben Jahr vor dem Abflug die Kosten recht niedrig sind. So kann beispielsweise ein Hin- und Rückflug-Ticket Berlin-Neu Delhi nur 450 Euro pro Person kosten. Das ist vergleichsweise günstig, bezahlt man doch zwei Monate vor Abflug bei den meisten Fluggesellschaften schon mindestens einhundert oder zweihundert Euro Aufschlag. Und umso mehr sich das Reisedatum nähert, umso teurer wird es. Jedoch gibt es von dieser Regel eine Ausnahme: Wer eine Woche bis zu 48 Stunden vor dem Abreisedatum bucht, bezahlt wieder weniger. Warum? Die Fluggesellschaften wollen sich bei Langstreckenflügen keine leeren Sitzplätze leisten. Denn erst durch die internationalen Flüge schaffen sie ihren eigentlichen jährlichen Gewinn. Flüge innerhalb Europas rentieren sich hingegen meist nicht. Deshalb werden Fluggäste mit extremen Schnäppchen gelockt, die sich manchmal aber auch als Finte herausstellen, weshalb es wichtig ist, sich mit den Flugpreisen auszukennen. Ich habe mir dafür extra einen Rollcontainer weiß angeschafft, indem ich als Vergleichsdokumente all meine Flugunterlagen samt Kostenrechnung aufbewahrt habe. Dort befinden sich auch weitere Urlaubserinnerungen. Meine Reiseschatztruhe sozusagen.

Wohin aber lohnt es sich, in diesem Jahr zu fliegen? Nun ja, aufgrund der gegenwärtigen Schwierigkeiten innerhalb Europas rate ich davon ab, weder der Queen noch dem Louvre einen Besuch abstatten zu wollen. Und auch Belgien als terroristisches Ziel fällt trotz seiner unglaublichen Schönheit und der leckeren Törtchen aus meiner Liste heraus. Ich präferiere in diesem Jahr sowohl sehr nördliche als auch sehr südliche Ziele. Ein wahnsinniges Highlight im Sommer ist vor allem Norwegen. Das Land, das in den kalten Monaten unter hohen Eisschichten versteckt ist, zeigt sich nämlich jetzt von seiner schönsten Seite. Und mit rund 20 bis 25°C sind die Temperaturen zum Aushalten, aber eher nicht zum Baden geeignet. Dafür kann man tolle Outdoortouren planen, bei denen man sportliche Aktivitäten wie das Klettern oder Bergsteigen mit der Erkundung der einzigartigen nordischen Natur verbindet. In Andenes, dem nördlichen Ende der Vesterålen, kann man auf Walsafari gehen und die Dickhäuter in ihrer natürlichen Umgebung beobachten. Was man für diesen Trip braucht? Outdoorkleidung ist ein Muss ebenso wie Camping- und Trekking-Zubehör. Wer sich nicht abschleppen möchte, kann dieses auch vor Ort ausleihen.

Ein weiterer Geheimtipp für mich ist Kanada. Dieses Land steht ganz oben auf meiner Liste der Top-Reiseziele. Obwohl ich bislang noch nicht dort war, verbinde ich mit dem nordamerikanischen Land so viel Positives, beispielsweise die Liebe zur Natur. In den grünen Wäldern kann man Elche und Bäre beobachten und sich in den Coast Ranges und Rocky Mountains zu Bergsteigertouren aufmachen. Wer sich nicht auskennt, sollte aber unbedingt einen ortskundigen Guide engagieren. Interessant ist es auch, die im Nordosten Kanadas gelegene Baffininsel zu erkunden, die die fünftgrößte Insel der Erde ist. Dort ist es natürlich auch im Sommer mit Temperaturen um den Gefrierpunkt extrem kalt.

Wer es wärmer mag, der sollte die Yucatan-Halbinsel in Mexiko erkunden. Zwar gilt das Land momentan wirtschaftlich als nicht so stabil und die Kriminalität ist noch immer eine der höchsten weltweit, doch auf dieser Halbinsel spürt man von all dem Trubel nichts. Und kann mit Blick auf den Ozean einfach nur seine Seele baumeln lassen. Das azurblaue Meer laden ebenso zum Verweilen ein wie die schicken Bars und Restaurants. Jedoch – und das ist für mich ein wahrer Kritikpunkt – wird dieser Ort immer mehr zum Touristenspot. Und so ziehe ich mich doch lieber nach Bali oder Sri Lanka zurück. Weitere interessante Urlaubsziele findet ihr hier:
http://www.geo.de/GEO/reisen/top-ten/urlaubsplanung-zehn-trend-reiseziele-fuer-2016-82197.html?image=8
27.6.16 00:08
 


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